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Vom Ruhe finden und Durchatmen

Waldmotive mit Bokeh

Kennt ihr das, wenn ihr das Gefühl habt, dass alles über euch zusammenbricht? Wie eine Flutwelle, unaufhaltsam, nichts kann es verhindern. Mit passiert das manchmal, wenn zu viele Termine und Pläne auf einmal anstehen. Zu viel, was ich anpacken und schaffen will. Zu viele Menschen, die mit mir rechnen, etwas von mir wollen oder einfach nur etwas zu sagen haben. In solchen Situationen ist es schwer, zur Ruhe zu kommen. Oft wälze ich mich dann im Bett herum, tausend Gedanken im Kopf und Gefühle im Herzen. Aber irgendwie muss es ja weitergehen. Also schließe ich die Augen, hoffe auf ruhigere Zeiten und beiße die Zähne zusammen.

Waldmotive mit Bokeh

Aber manchmal geht das nicht mehr. Und dann hilft eigentlich nur eins: sich auch mal mit weniger als dem Besten zufrieden zu geben. Das ist einer meiner Vorsätze für das Jahr 2017. Aber genau dieses Zufriedengeben fällt mir schwer.

Letzten Sonntag habe ich tatsächlich mal meinen guten Vorsatz befolgt. Nach einer Nacht mit wenig Schlaf (zum Glück aus schönen Gründen und nicht aufgrund akuten Kopfzerbrechens) war ich entsprechend gerädert, wollte eigentlich trotzdem an den Schreibtisch, um konstruktive Dinge zu tun. (Auf einen Sonntag. Liebe Mitreferendare, ihr kennt das.) Doch ich habe mich dagegen entschieden.

Waldmotive mit Bokeh

Meine Mutter angerufen, mich mit ihr verabredet und einen schönen Waldspaziergang gemacht. Einfach ein wenig Wintersonne im Gesicht, die frische Luft genießen und ein wenig bewegen, ohne konkretes Ziel. Und wisst ihr was? Es war großartig.

Ob ich mich selbst überzeugen kann, diesen Vorsatz öfter durchzuführen, weiß ich nicht. Aber ich möchte es gern versuchen, denn ich habe gemerkt, dass mir die Ruhe gut getan hat. Das Durchatmen. Und vor allem sind die Aufgaben, die anstehen, auch danach noch da gewesen – weder größer noch schlimmer als vorher. Und das zeigt doch, dass man ruhig auch mal abschalten kann. :)

Ist es euch auch schonmal so gegangen? Was macht ihr in so einer Situation?
Ich freue mich auf eure Tipps

6 Kommentare

  • Reply
    Steffi
    25 Januar, 2017 at 10:59

    Hey Missi,
    ja das kenne ich sehr sehr gut. Deswegen sind mein Mann und ich am Sonntag meistens unterwegs. Irgendwo spazieren gehen und einfach mal raus.
    Letzten Sonntag waren wir auch 2 Stunden im Wald.
    Wir haben den Vorteil, dass wir zwischen den Meeren wohnen, so dass wir fix an Nord- oder Ostsee sind. Das nutzen wir dann auch mal ganz gerne.
    Ich finde es wichtig, dass man wenigstens einmal die Woche aus dem Alltag rauskommt und abschaltet. Dann hat man wieder Kraft für die neue Woche. :)

    Ganz lieben Gruß
    Steffi

  • Reply
    Sari
    25 Januar, 2017 at 12:23

    Schrecklich sowas. Ich kenne das.
    Ich habe selten die Zeit um einfach mal die Ruhe zu suchen. Mit zwei Kindern wird das echt rar. Aber wenn, dann tut es gut.
    Mir tut es vor allem gut, wenn ich einfach mal raus komme. Weg von all dem, was mich da ständig beansprucht. Etwas Abwechslung in den Tag bringen…

  • Reply
    FrauHeldin
    25 Januar, 2017 at 15:30

    Liebe Missi, das Problem kenne ich auch so gut. Ich denke einfach mal raus und Spazierengehen und den Stress hinter sich lassen, ist definitiv ein sehr guter Weg und diesen Vorsatz solltest du auf jeden Fall in Zukunft auch oft beherzigen.
    Ansonsten, sollte man sich auch immer wieder vor Augen führen, dass man selbst der Mittelpunkt und Hauptdarsteller in seinem Leben ist – vor allem wenn mal wieder 1000 andere Menschen etwas von einem wollen. Ich muss mich da manchmal auch relativ bewusst dazu zwingen, die Bedürfnisse von anderen hinten an zu stellen.

    Als Alternative zum „rausgehen“ finde ich es auch sehr schön, sich mal ein heißes Bad einlaufen zu lassen und dabei eine schöne Playlist anzuhören oder ein tolles Buch zu lesen.

    Ich wünsche dir, dass du in 2017 immer wieder (und öfter) den Mut findest, dir deine Auszeit zu nehmen <3

  • Reply
    Laura Eve
    26 Januar, 2017 at 21:48

    Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut, ich bin gerne beschäftigt übertreibe es dann aber auch schnell mit den ganzen Terminen. Dann brauche ich eine Auszeit, was mich dann aber auch schnell wieder langweilt.
    Wenn mir alles über dem Kopf zusammen bricht, dann mache ich auch gerne mal einen Spaziergang, schieße ein paar Fotos oder kuschele mich mit einem guten Buch ins Bett. Dann wird mir nicht langweilig und ich kann trotzdem entspannen.

  • Reply
    Memory Book 2016 ~ November & Dezember - Himmelsblau.org
    28 Januar, 2017 at 08:00

    […] geworden, obwohl ich so viel vor hatte für die nächste Woche. Aber da sind wir wohl wieder beim Ruhe finden & Durchatmen, scheinbar ist mein Immunsystem der Meinung: „So. Du machst jetzt Pause. Punkt.“ Naja, […]

  • Reply
    Rheinhessenliebe
    14 Februar, 2017 at 12:02

    Liebe Missi,

    ich kenne das nur zu gut. Ich gönne mir oft viel zu wenig Pausen – und meine To-do-Liste ist ewig lang. Raus in die Natur ist für mich immer eine gute Möglichkeit, Kraft zu tanken. Ich sollte das öfter in meinen Tagesablauf einplanen. Yoga tut mir auch sehr gut.

    Viele liebe Grüße
    Kristin

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