Fantasy & Science Fiction Rezensionen

Reckless

Reckless

Autor: Cornelia Funke
Hier in Deutschland erschienen: September 2010
Genre: Fantasy
Empfohlen: ab 14
ISBN: 978-3-7915-0485-8
Persönliche Einschätzung:

Kurzbeschreibung:
Jahrelang ist es Jacob Reckless gelungen, im Zimmer seines verschwundenen Vaters unbeobachtet die Hand auf den Spiegel zu legen und so ins märchenhafte Reich dahinter zu gelangen. Dort hat er als erfolgreicher Schatzjäger unter anderem im Dienst der Kaiserin gearbeitet, ist dem Schuh von Aschenputtel ebenso hinterher gejagt wie dem Tischlein deck dich, dem Knüppel aus dem Sack oder dem Goldenen Ball, der jeden in sich hineinzuziehen vermag, der ihn berührt. […] Jetzt aber ist Jacobs jüngerer Bruder Will dem Schatzjäger ins geheimnisvolle Reich hinter dem Spiegel gefolgt – und gerät dadurch in tödliche Gefahr. Eine unerbittliche Jagd gegen die Zeit beginnt, die Jacob kaum gewinnen kann… (via Amazon)

Rezension: Ich lese schon seit Kinderzeiten Bücher von Cornelia Funke und habe ja auch schon in diesem Jahr Igraine Ohnefurcht rezensiert. :) Die Story ist schnell erzählt: Eine Familie mit zwei Söhnen, plötzlich verschwindet der Vater. Er ist in eine Parallelwelt abgetaucht, die alle Märchenfiguren enthält, die man sich vorstellen kann, und noch einige mehr – zum Beispiel die Goyl, die bösen Wesen der Spiegelwelt. Der ältere Sohn verschwindet ebenfalls immer wieder in dieser Welt, prinzipiell auf der Suche nach seinem Vater, auch wenn er es selbst nicht wahrhaben will. Als ihm dann sein jüngerer Bruder folgt, wird er von einem Goyl verwundet, womit er zu einem der ihren wird – aus Stein, ohne Seele oder Gefühle. Der Versuch, ihn zu retten, wird in Reckless erzählt.

Damit hat die Story eigentlich Potential, wie ich finde. Leider ist im Gegensatz dazu die Sprache schwächer als sonst. Finde ich zumindest. Es fehlt der typische Funke-Stil, der mich immer so gefesselt hat. :( Vielleicht liegt es daran, dass sie mit einem Amerikaner zusammengearbeitet hat, ich weiß es nicht. Aber ich war definitiv enttäuscht. Ein weiterer Wehmutstropfen ist ein wirklich fieser Cliffhanger am Ende – denn trotz der seltsamen Sprache fiebert man mit und steht am Ende prinzipiell vor einem Abgrund. Ekelhaft „|D

Fazit: Gute Story, zum Teil seltsam geschrieben. Viele kursiv gedruckte Gedankenfetzen, die irgendwie den Lesefluss stören. Trotzdem ein schönes Buch, wenn auch nicht so gut wie die Tintentrilogie oder die wilden Hühner ;)

Ein Kommentar

  • Reply
    Katharina
    9 Dezember, 2011 at 13:45

    Hallo, also ich habe das Buch auch gelesen, muß aber sagen das es mir nicht gefällt.
    Ich bin aber was Phantasy angeht auch sehr wählerisch.

    Viele Grüße
    Kathi

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