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Buchreview ~ An der Ostsee sagt man nicht Amore

An der Ostsee sagt man nicht Amore

Titel: An der Ostsee sagt man nicht Amore
Autor: Katharina Jensen
Hier in Deutschland erschienen: April 2017
Genre: Liebesroman
Empfohlen: ab 14
ISBN: 3453418344
Persönliche Einschätzung:

Kurzbeschreibung: Als Anne während ihrer Hochzeit mit dem Italiener Fabio ein schwerwiegendes Geheimnis ihres Angetrauten entdeckt, flüchtet sie Hals über Kopf nach Rügen – dem Ort ihrer Jugend. Dort trifft sie auf Fritz, der wenig begeistert über den Gast aus Berlin ist und sich störrisch gibt. Während Anne mit der Enttäuschung und Wut über ihre so schnell gescheiterte Ehe kämpft, will Fritz, seit seine große Liebe Janine ihn für einen Banker verlassen hat, von Frauen nichts mehr wissen. Vielleicht kommen die beiden sich gerade deswegen langsam immer näher… (via Amazon)

An der Ostsee sagt man nicht Amore

Das mit dem Glück ist ja eh so eine Sache…
Das kommt immer, wenn man es am wenigsten erwartet.

Rezension: Die Geschichte beginnt in Berlin und das Hals über Kopf. Anne flüchtet in ihrem Brautkleid direkt nach der Hochzeit, weil sie etwas über ihren frischangetrauten Ehemann Fabio erfahren hat, das sie ihm nie zugetraut hatte. Da sie sich nicht zu ihren Eltern traut, flüchtet sie nach Rügen in den beschaulichen Ort Zicker und trifft dort zufällig ihre Jugendbekanntschaft Fritz. Der ist, typisch nordisch-verschlossen, wenig interessiert an ihr, doch sie kommt glücklicherweise bei seinen Eltern in einer Ferienwohnung unter. Dort angekommen, versucht sie nun mühsam, die Scherben zu sortieren und zu überlegen, wohin sie ihr weiteres Leben nun führen soll.

Aufgebaut wird sie dabei vom roten Baron, einem herrenlosen Straßenkätzchen, und einer plötzlichen Aufgabe als PR-Beraterin: die Rettung des Kahnweibhauses, einer historischen Stätte im Ort Zicker, die abgerissen und einem modernen Spa weichen soll. Sogar Fritz kriecht dazu aus seiner Einsiedlerkrebshöhle, um Anne zu unterstützen, schließlich geht es hier um ein Kulturgut. Und plötzlich merkt Anne, dass der Typ nordische Gelassenheit vielleicht ihrem feurigen Italiener vorzuziehen ist…

So ist es eben mit den Einhörnern:
Man kann sie nciht auf Teufel komm raus suchen,
man kann sie nicht festhalten,
aber manchmal findet man sie einfach so.

An der Ostsee sagt man nicht Amore

Fazit: Der Einstieg in Annes Geschichte ist wirklich gelungen, man ist von Anfang an mitten drin. Anne ist ein sampathischer Charakter, der leider zwischendrin für meinen Geschmack zu viel jammert, aber dabei trotzdem ziemlich unterhaltsam bleibt. Ihre Versuche, mit Plattdeutsch die Beziehung zu den Rüganern aufzubessern, sind witzig und die Atmosphäre der Ostsee kommt gut an. Insgesamt ist es eine lockerleichte Sommerlektüre, die sich schnell liest und keine allzugroßen Überraschungen aufweist. Aber manchmal ist es genau das, was ich gerne lese, während ich in meinem Ohr das Meer rauschen höre und ein wenig vom nächsten Urlaub träume – vielleicht ja sogar auf Rügen? :)

*sponsored post ~ Dieser Post ist in Kooperation mit dem Randomhouse Verlag entstanden. Das Buch wurde mir kostenlos für die Rezension zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind selbst gemacht und ich gebe meine eigene Meinung wieder. Mehr dazu findet ihr in meinem Kooperationsstatement.

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