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Fantasy & Dystopie Rezensionen

Claim the Stars #2: Starsight – Bis zum Ende der Galaxie

Nachdem ich vergangenen Sommer Skyward, den ersten Band der Reihe, gelesen habe, war ich völlig gefesselt von Spensa, dem Planeten Detritus und den Weiten des Alls. Deshalb habe ich mich auch sehr auf die Fortsetzung Starsight gefreut. Ob der zweite Band für mich an den Erfolg des ersten anschließen konnte, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Die Skyward-Reihe baut aufeinander auf. Wenn ihr den ersten Band noch nicht kennt, empfehle ich euch lieber folgende Rezension: Claim the Stars #1: Skyward – Der Ruf der Sterne

Über mir erstreckte sich die Ehrfucht gebietende Weite des Alls. Verglichen mit dieser unendlichen Schwärze, erschienen mir Planeten wie Raumschiffe gleichermaßen unerheblich. Bedeutungslos.

Bis zum Ende der Galaxie, S. 11.

Worum geht es?

Nachdem Spensa entdeckt hat, dass sie durchaus in der Lage sind, Detritus zu verlassen und im All gegen die Drohnen der Superiority zu kämpfen, hat sich das Leben der Menschen deutlich verändert. Als Spensa jedoch plötzlich ein bemanntes Flugschiff entdeckt, das auf Detritus abstürzt, muss sie schnellstmöglich handeln. In dem Flugschiff sitzt nämlich Alanik vom Volk der UrDail, die eigentlich als Pilotin bei der Superiority landen wollte, um sich dort für ihr Volk und für eine Aufnahme in die Gesellschaft der Superiority einzusetzen. Kurzerhand nimmt Spensa ihren Platz ein und schafft es mithilfe von M-Bot, der KI ihres Schiffs, eine Illusion zu erzeugen, mit der sie als UrDail durchgeht. Und so fliegt sie mitten hinein in das Regierungszentrum der Feinde.

Dort angekommen, muss sie sich gleich mit mehreren Problemen auseinandersetzen: Wie kann sie es schaffen, mehr über ihre Kräfte herauszufinden? Wie kann sie die Menschen von Detritus befreien? Und ist sie in der Lage, einen der Hyperantriebe zu stehlen, damit sie und die anderen Menschen sich ein neues Leben aufbauen können?

Rezension

Die Geschichte wird überwiegend aus der Perspektive von Spensa erzählt, einige weniger Abschnitte kommen aus der Perspektive von anderen Personen, z.B. Jorgen, einem der anderen Flieger. Spensa mochte ich bereits in Band 1 sehr. In Band 2 ist sie definitiv erwachsener und reflektierter geworden, was mir sehr gefällt. Durch ihre Spionagetätigkeit und ihre Illusion als Alanik bekommt man nochmal einen ganz anderen Eindruck von ihr. Die anderen Mitglieder ihrer Staffel haben leider wenig Pagetime, dafür treten neue Protagonist*innen auf, etwa die Diode Morriumur oder die Kitsen, eine circa 15 Zentimeter große, fuchsähnliche Alienart. Aber auch M-Bot, die KI von Spensas Schiff, ist wieder mit “an Bord” und ist mir nochmal mehr ans Herz gewachsen. Besonders spannend finde ich, dass viele verschiedene Handlungsträger theoretisch das Zeug zum Antagonisten haben, und man erst nach und nach erkennt, wer wirklich die Bösen sind.

Die Handlung beginnt ziemlich schnell damit, dass Spensa ihren Heimatplaneten Detritus verlässt und nach Starsight reist, dem Regierungssitz der Feinde, der Superiority. Das führt dazu, dass Band 2 ein ganz anderes Setting bekommt. Natürlich geht es weiter ums Fliegen und Kämpfen, aber hier kommen auch politische Intrigen und Ränkespiele dazu. Superspannend! Dazu ist Starsight unglaublich detailreich gezeichnet, ebenso wie die verschiedenen Alienarten, die dort leben und arbeiten. Die Spannung wechselt zwischen halbwegs ruhigen und extrem handlungslastigen Episoden, vor allem die letzten 150 Seiten konnte man praktisch nur an einem Stück lesen. Am Ende wartet – sandersontypisch – wieder ein Cliffhanger, trotzdem hat man auch hier wieder das Gefühl, ein Kapitel von Spensas Geschichte abgeschlossen zu haben.

Sprachlich fiel es mir dieses Mal sehr leicht, wieder reinzukommen. Wenn man die Begriffe aus dem Sci-Fi-Setting erstmal drin hat, ist die Geschichte flüssig zu lesen. Das Cover mag ich wieder sehr, auch wenn mir persönlich die blaue Variante etwas besser gefallen hat.

Mir wurde mit aller Macht bewusst, dass ich mich unter Aliens befand. Sie waren Leute mit echten Gefühlen, darunter auch Liebe – aber definitionsgemäß verhielten sie sich anders als Menschen.

Bis zum Ende der Galaxie, S. 412.

Mein Fazit

Insgesamt war Starsight für mich in jeder Hinsicht überzeugend. Spannende Wendungen, eine an sich und ihren Aufgaben wachsende Protagonistin, dazu ein unglaublich detailreiches Setting. Wer SciFi mag, sollte sich das definitiv anschauen! Ich freue mich jedenfalls schon auf Band 3, der auf deutsch am 1. März 2023 erscheint.

Daher bewerte ich “Bis zum Ende der Galaxie” mit

Eckdaten auf einen Blick

Titel: Bis zum Ende der Galaxie
Autor:in: Brandon Sanderson
Hier in Deutschland erschienen: März 2022
Genre: Science Fiction
ISBN: 978-3-426-52687-3
Seitenzahl der Printausgabe: 512 Seiten
Preis: 16,99€ als broschierte Ausgabe (z.B. bei Thalia*)

*sponsored post ~ Dieser Post ist in Kooperation mit dem Droemer Knaur Verlag entstanden. Das Buch wurde mir kostenlos für die Rezension zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind selbst gemacht und ich gebe meine eigene Meinung wieder. Mehr dazu findet ihr in meinem Kooperationsstatement.

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