Fantasy & Dystopie Rezensionen

Claim the Stars #4: Defiant

Mit “Defiant” ist nun das Finale der Claim the Stars Reihe von Brandon Sanderson erschienen. Die vorherigen Bände konnten mich alle absolut begeistern, weshalb ich supergespannt auf den letzten Band war. Wie mir Spensas Geschichte gefallen hat, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Die Bücher der Reihe um Spensa und ihre Freund*innen bauen aufeinander auf und lassen sich nicht unabhängig voneinander lesen. Hier findet ihr die Rezensionen zu den vorherigen Bänden und dem Sammelband:

Chronologisch gesehen spielen die drei Kurzgeschichten aus Skyward Flight zwischen Band 3 und Band 4, während Spensa im Nirgendwo gefangen ist.

Ich schwebte in vollkommener Leere.
Und es war, als wäre ich zu Hause.

Defiant, S. 7.

Worum geht es?

Die Zeit im Nirgendwo zwischen den Sternen und ihre Begegnung mit den uralten Delvers hat die junge Pilotin Spensa für immer verändert. Unterdessen ist es ihren Freunden von Skyward Flight gelungen, Verbündete für ihren Kampf zu gewinnen und Winzik aufzuhalten. Trotzdem steht die galaktische Allianz der Superiority kurz davor, endgültig die Vorherrschaft zu erlangen, was nicht nur für die Menschheit den Untergang bedeuten würde.Um ihren übermächtigen Gegner zu besiegen, muss Spensa ihre Gabe einsetzen und auf das Wissen der Delvers zurückgreifen. Doch das verlangt ihr mehr ab, als sie sich je hätte vorstellen können. Ist sie wirklich bereit, alles für den Sieg zu geben – auch wenn das bedeuten könnte, ihre Freunde und sogar sich selbst zu verlieren? (Klappentext)

Rezension

Die Geschichte wird überwiegend aus Spensas Perspektive erzählt, manchmal kommen aber auch andere Protagonist*innen oder Antagonist*innen zu Wort, beispielsweise Jorgen, Brade oder Pilot*innen der DDF. Spensa konnte mich als Charakter bereits seit dem ersten Band begeistern. Auch in Band 4 findet man ganz viele spensa-typische Aktionen, die etwas überstürzt und emotional sind, dabei aber nicht weniger genial. Dennoch findet auch hier wieder Charakterentwicklung statt – Spensa wird sozusagen “erwachsen” und lernt, wie es funktioniert, sich nicht nur auf sich selbst zu verlassen. Vor allem diese Entwicklung mochte ich sehr. Ihre Beziehung zu Jorgen hätte für mich noch etwas mehr ausgearbeitet werden können, dafür gibt es aber viele Szenen, in denen sie sich mit ihren Freundschaften und auch den Delvern auseinandersetzt. Mag ich!

Die Geschichte setzt fast direkt an Band 3 – Cytonic – an, sodass man auch viel darüber erfährt, wie es Spensa nach ihrem Aufenthalt im Nirgendwo geht. Dieses traumaartige Erlebnis wird sehr nah geschildert und man fiebert und bangt regelrecht mit ihr mit. Natürlich geht es aber primär weiter um den Kampf gegen die Superiority und hier kommt es zu einigen taktischen, aber auch vielen direkten Kampfszenen, die ebenso spannend wie eindrücklich waren. Zudem gibt es jede Menge Plottwists, die man so nicht unbedingt erwartet hat. Das “große Finale” ist dann definitiv spensa-like, für mich hätte es da aber noch etwas dramatischer werden dürfen. Davon ab macht Defiant und die ganze Reihe vor allem eines: richtig viel Spaß! Denn neben Action und Dramatik gibt es auch superviele witzige Szenen.

Defiant

So zu tun, als schwebte niemals irgendwer in Gefahr, ist dasselbe, wie im Nirgendwo zu leben und so zu tun, als existiere kein Verlust in der Welt.

Defiant, S. 370.

Mein Fazit

Insgesamt war der letzte Band der Claim the Stars Reihe wieder definitiv ein Highlight für mich. Die Protagonist*innen (vor allem natürlich Spensa und M-Bot), der Weltenbau und die Dynamik zwischen den verschiedenen Völkern konnte mich erneut begeistern. An einigen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Input gewünscht, davon ab bekommt aber die ganze Reihe eine Leseempfehlung von mir. Wenn ihr Lust auf eine spannende, außergewöhnliche Sci-Fi-Serie habt – oder generell mal in das Genre reinschnuppern wollt – ist Claim the Stars definitiv was für euch.

Daher bewerte ich “Defiant” mit

Eckdaten auf einen Blick

Titel: Defiant
Autor*in: Brandon Sanderson
Hier in Deutschland erschienen: Mai 2024
Genre: Science Fiction
ISBN: 978-3-426-21796-2
Seitenzahl der Printausgabe: 480 Seiten
Preis: 17,99€ als broschierte Ausgabe (z.B. bei Thalia*)

*sponsored post ~ Dieser Post ist in Kooperation mit dem Droemer Knaur Verlag entstanden. Das Buch wurde mir kostenlos für die Rezension zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind selbst gemacht und ich gebe meine eigene Meinung wieder. Mehr dazu findet ihr in meinem Kooperationsstatement.

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