Unterwegs

Connichi 2012 – Fangirling & Ellenbogeneinsatz

Seit Jaaaahren wollte ich unbedingt mal zur Connichi nach Kassel, der größten Anime- und Mangamesse in Deutschland. Jetzt, nachdem ich da war, muss ich sagen: Ich bin zu alt für sowas.
Aber von vorn. Die Anfahrt verlief relativ unproblematisch, obwohl wir alle reichlich früh aufgestanden waren. So konnten wir aber bereits um halb zehn einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe der Stadthalle für uns beanspruchen und waren dann auch circa viertel vor zehn auf dem Vorplatz.

Connichi

Wie man auf dem Foto sieht, war es da noch relativ leer, was aber hauptsächlich daran lag, dass ein Großteil an der Schlange weiter rechts anstand, um noch Karten zu bekommen |D
Endlich drin, ließen wir uns erstmal von der Menge treiben und Newt und ich wagten uns schließlich in die Händlerräume, die wahnsinnig voll waren. Gedrängel und Ellenbogen waren fast an der Tagesordnung. Vor allem wurde man ständig von irgendwelchen Flügeln, Helmen, Schulterpolstern oder sonstwas angeschubst. Denn circa eins von drei Kostümen war durchaus… ausladend. Dafür gab es auch durchaus tolle Kostüme, vor allem die verschiedenen Interpretationen von Merida und eine 3er Gruppe, die als Sanzo, Gojyo und Hakkai unterwegs waren, fand ich toll :kiss: Wie voll es aber wirklich war, zeigte sich erst, als wie dann den zugehörigen Park betraten Oo“
Connichi

Es gab praktisch kein freies Stück Rasen mehr gegen Nachmittag. Überall Cosplayer und Freaks. Daher hielten wir es für eine gute Idee, die Veranstaltungen zu besuchen. Leider waren sowohl der Gruppencosplay-Wettbewerb als auch der Detektiv-Conan-Film bereits überfüllt, sodass wir den Teil knicken konnten. Immerhin gab es einen netten Zeichenworkshop und einen lustigen, wenn auch etwas irritierenden Workshop zum Thema „Erotisches Erzählen in Fanfiction“ :3
Auf jeden Fall einen Besuch wert war der Bring’n’Buy Raum, wo man günstig an Manga kam, die andere Besucher verkaufen wollten. So bin ich an eine 10-bändige Reihe (abgeschlossen) im Top Zustand für 20€ gekommen :happy: Ansonsten gabs noch zwei Schmuckstücke, einen neuen KaKAO-Ordner und ein neues Postkartenbuch von Saiyuki – diesmal mit Priest Sanzo :heart:
Connichi

Insgesamt war der Tag auf der Connichi schon schön – vor allem dank der Begleitung und dem abendlichen AMV-Contest! – aber vor allem die lange, anstrengende Rückfahrt (Autobahnsperrung) ließ den Abend ungemütlich ausklingen. Und insgesamt ist es doch irgendwie nur gucken&kaufen, vor allem, wenn dann die Events alle überbelegt sind.

2 Kommentare

  • Reply
    Anne
    12 September, 2012 at 13:10

    Fun Fact: Ich wohne in Kassel und es ging völlig an mir vorbei, dass Connichi war (mir hat das zwei Tage später dann jemand erzählt). Ich will da auch seit Jahren mal hin und verbasele es jedes Jahr wieder.

  • Reply
    Sailor Strawberry
    12 September, 2012 at 13:56

    Ich denke die Connichi ist spannend, wenn man da wohnt und ‚mal eben so‘ vorbeigehen kann. So wie bei mir vielleicht die IFA (nicht, dass ich da vorbeigehen würde.. xD“). Aber irgendwie ist es mir, auch als langjähriger Manga+AnimeFan nie in den Sinn gekommen zur Connichi zu fahren. Kann sein, dass ich a) entweder inzwischen auch schon zu alt bin oder b) nie die richtigen Freunde hatte, die dazu noch Cosplayverrückt gewesen wären.. aber das einzige, was ich ein paar Jahre mal besucht habe war die Leipziger Buchmesse, allerdings auch nur weil eine Freundin, die in der Nähe gewohnt hat, da auch hin wollte.. hmm. Vielleicht muss man beides mögen: Gemenge UND Cosplays. Und zum kleinen Teil auch noch Animes, um Spaß an einem solchen Aufwand zu haben.

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