Liebesromane Rezensionen

Ein Sommer und ein ganzes Leben

Ein Sommer und ein ganzes Leben

Titel: Ein Sommer und ein ganzes Leben
Autor: Kristina Valentin
Hier in Deutschland erschienen: März 2018
Genre: Liebesroman
Empfohlen: ab 14 Jahre
ISBN: 3453359232
Persönliche Einschätzung:

Kurzbeschreibung: Katharina denkt an ihre Kinder, sie denkt an ihre Kunden, und viel zu selten denkt sie an sich selbst. Bis sie ihren neuen Nachbarn David kennenlernt, der sie charmant und schlagfertig zum Lachen bringt. David sitzt im Rollstuhl und schweigt über seine Vergangenheit genauso hartnäckig wie Katharina über ihren großen Schmerz. Immer wieder begegnen sich die beiden im Garten unter der alten Kastanie. Und für Katharina beginnt der überraschendste Sommer ihres Lebens… (via Amazon*)

Meine Gefühle kann man oft in meinem Gesicht ablesen, bei David ist das nicht der Fall.

Ein Sommer und ein ganzes Leben

Rezension: Katharina ist Witwe und Mutter von zwei kleinen Kindern. Gerade so manövriert sie sich durch das Leben als Alleinerziehende. Als dann jedoch plötzlich ihr Büroraum nicht mehr verfügbar ist, steht sie vor dem finanziellen Ruin. Glücklicherweise stellt ihr ihre beste Freundin ihr Haus zur Verfügung, da sie für ein Jobangebot einige Zeit ins Ausland muss. Obwohl Katharina diese Hilfe erst nicht annehmen will, willigt sie dann doch ein – und erlebt einen ganz besonderen Sommer, nicht zuletzt wegen des Nachbarn David. Der ist freundlich, faszinierend und Katharina hat seit dem Tod ihres Mannes das erste Mal wieder Schmetterlinge im Bauch. Und die sind so hartnäckig, dass sie auch Davids Behinderung überwinden.

Ich staune über den Mann vor mir, der so ein ernstes Interesse an meinem Leben hat, und eben nicht nur an den hübschen Seiten.

Fazit: Mit knapp 300 Seiten ist das Buch schnell gelesen – und trotzdem schließt man alle Charaktere ins Herz, sogar den grummligen Senior-Nachbarn. Katharina wirkt auf mich sehr authentisch und auch Davids Motive sind nachvollziehbar. Die beiden scheinen wie füreinander geschaffen. Die Geschichte hat kaum Längen und die Dialoge sind witzig und schlagfertig. Das Thema Behinderung wird neutral behandelt und wirkt gut recherchiert – nach meiner Einschätzung. Insgesamt ist es wirklich eine tolle Liebesgeschichte, die nicht die Behinderung in den Vordergrund rückt, sondern Schicksalsschläge und wie man mit ihnen am Besten umgehen kann.

*sponsored post ~ Dieser Post ist in Kooperation mit dem Randomhouse Verlag entstanden. Das Buch wurde mir kostenlos für die Rezension zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind selbst gemacht und ich gebe meine eigene Meinung wieder. Mehr dazu findet ihr in meinem Kooperationsstatement.

Ein Kommentar

  • Reply
    Das war mein Juli 2018 - Himmelsblau.org
    15 August, 2018 at 10:00

    […] nur meine TOP 3: Die Flammen des Phönix von Erik Kellen, Ein Sommer und ein ganzes Leben (Review) und Animant Crumbs […]

  • Schreibe einen Kommentar!