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Buchreview ~ Vier Farben der Magie

Vier Farben der Magie

Titel: Vier Farben der Magie
Autor: V. E. Schwab
Hier in Deutschland erschienen: April 2017
Genre: Fantasy
Empfohlen: ab 16 Jahren
ISBN: 3596296323
Persönliche Einschätzung:

Kurzbeschreibung: Als einer der wenigen Antari springt Kell zwischen den verschiedenen Welten hin und her. Doch er führt ein Doppelleben: Er ist Botschafter der Könige, aber auch ein Schmuggler. Eines Tages wird ihm als Bezahlung für einen außergewöhnlichen Botengang ein schwarzer Stein zugesteckt. Dass es sich um ein mächtiges magisches Artefakt handelt, merkt er erst, als er sich von einem gefährlichen Feind verfolgt sieht, der ihm das gute Stück abjagen möchte und dabei vor keinem Mittel zurückschreckt. Auf der Flucht trifft der Magier die gewitzte Diebin Delilah Bard, die Kell zunächst ausraubt, ihm dann aber hilft. Allerdings erwartet sie eine Gegenleistung von ihm … (via Fischer Verlage)

Vier Farben der Magie

Immer wenn Kell ein London verließ und ein anderes betrat,
zog er als Erstes seinen Mantel aus und wendete ihn ein-, zwei- oder bisweilen sogar dreimal,
bis er die Seite fand, die er gerade brauchte.

Rezension: Kell lebt im Roten London, in dem Magie zum Alltag gehört. Neben dieser Welt gibt es noch drei weitere, die von Kell als das Weiße, das Graue und das Schwarze London bezeichnet werden. Während das Schwarze London abgeriegelt ist, kann Kell zu den anderen beiden Welten nach Belieben reisen. Das tut er auch, um von seinem Königspaar (und gleichzeitig seinen Zieheltern) Briefe an andere Regenten zu überbringen. Als Antari ist er mit besonderen Fähigkeiten gesegnet und als einer von wenigen Personen in der Lage, zwischen den Welten zu wechseln.

Auf einer dieser Reisen erhält er unversehens einen magischen Stein, der eigentlich nicht exisitieren sollte, denn er stammt aus dem Schwarzen London, aus dem eigentlich alle Artefakte vernichtet worden sind, denn die dortige Magie ist aggressiv und gefährlich. Kell muss den Stein wieder dorthin bringen, wo er hingehört. Doch auf diesem Weg stehen ihm plötzlich einige Personen im Weg, die mit der mächtigen Kraft des Steins ihre eigenen Pläne haben…

Du glaubst, dass die Magie dir ebenbürtig ist;
dein Gefährte und Freund. Doch du irrst dich.

Vier Farben der Magie

Fazit: Das Konzept des Romans ist für mich ungewöhnlich und neu, aber zugleich wahnsinnig spannend. Mir gefällt die Idee der Parallelwelten, die zugleich Fixpunkte haben, an denen sie sich sozusagen überschneiden. Auch die Konstruktion der vorherrschenden Magie ist durchdacht und interessant.

Der Charakter Kell ist recht verschlossen und man hat manchmal das Gefühl, dass er ein bockiges Kind ist, auf der anderen Seite sind seine Handlungen aber auch durchaus nachvollziehbar. Seine Gefährtin Lila dagegen ist herrlich impulsiv und interessant, womit sie Kells Gefühlsarmut mehr als wett macht. Die beiden passen auch einfach gut zusammen ;) Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den nächsten Teil und kann den Roman jedem Fantasy-Liebhaber nur empfehlen!

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