Fantasy & Science Fiction Rezensionen

Die Auserwählten im Labyrinth

Buchreview Die Auserwählten

Autor: James Dashner
Hier in Deutschland erschienen: April 2013
Genre: Drama, Dystopie
Empfohlen: ab 14
ISBN: 3551312311
Persönliche Einschätzung:

Kurzbeschreibung: Er heißt Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem seltsamen Ort gelandet – einer Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth, in dem mörderische Kreaturen lauern. Nun liegt es an ihm und den anderen Überlebenden, einen Weg in die Freiheit zu finden. Doch die Zeit drängt und nicht alle werden es schaffen… (Inhaltsangabe via Amazon)

Zitternd richtete er sich wieder auf und trat ein paar Schritte zurück,
damit er besser sehen konnte,
was seine Augen sich zu glauben weigerten.

Rezension: Thomas kommt in einer geschlossenen Box zu sich, die sich ratternd in Bewegung setzt. Er kennt seinen Namen, aber niemanden sonst. Seine Erinnerungen sind blockiert. Als diese stoppt, ist er auf einer Lichtung gelandet, die sich mitten in einem Labyrinth befindet. Zusammen mit mehreren Dutzend anderen Jungen ist er dort gefangen, denn aus dem Labyrinth gibt es scheinbar keinen Ausgang. Dazu wird das Labyrinth nachts von gruseligen Wesen bevölkert, die sich Griewer nennen und jeden Menschen, den sie finden, gnadenlos töten. Thomas soll seinen Platz in der Gemeinschaft finden und hat erst Schwierigkeiten, Anschluss zu finden. Schließlich findet er aber in Chuck dann doch einen Freund und auch zu Newt fasst er Zutrauen.

Als dann jedoch außerhalb des gewohnten Turnus jemand ankommt und die Tore, die sich immer nachts geschlossen haben, offen bleiben, müssen die Jugendlichen sich etwas einfallen lassen, um zu überleben und gegen die „Schöpfer„, die sich in das Labyrinth gesteckt haben, vorzugehen. Ein Wettrennen gegen die Zeit beginnt.

Du bist auf die Lichtung geschickt worden und wir erwarten von dir,
dass du überlebst und uns dabei hilfst, unsere Aufgabe hier zu erfüllen.

Fazit: Die Geschichte rund um Thomas, Newt, Chuck und die Anderen braucht zwar ein wenig, um in Gang zu kommen, dann mag man das Buch aber gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein Ereignis jagt das nächste und die Spannung nimmt kaum mehr ab. Das Ende kommt dann irgendwie doch überraschend und es ist unklar, wie es in den Folgebänden weitergeht, aber das macht es gerade so spannend, weil klar ist, dass das Labyrinth nur der anfang war. Einen kleinen Abzug gibt es, weil der Anfang doch etwas stockend war und ich Schwierigkeiten hatte, mich einzufinden. Trotzdem bin ich gespannt auf die Weiterführung und habe mich gefreut, mal eine etwas andere Dystopie zu lesen. Sehr empfehlenswert!

2 Kommentare

  • Reply
    Christiane
    26 Mai, 2015 at 06:49

    Das wird sicherlich eine Buchreihe seine, die irgendwann in meinem Regal landen wird (Sofern ich mir es irgendwann wieder gestatte einen Bücherladen zu betreten).

    Ständig stolpere ich über Rezensionen und die machen mich neugierig XD

  • Reply
    Bücherbingo 2015 ~ Meine Bingokarten - Himmelsblau.org
    11 Juli, 2018 at 09:16

    […] Ein Buch, das verfilmt wurde – Die Auserwählten im Labyrinth ✔ (Cover; Rezension) […]

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