Fantasy & Dystopie Rezensionen

Schatten der Ewigkeit

„Götter, Geister, Fabelwesen – das sind die Namen, die Menschen den Alias gegeben haben.“ Damit beginnt der Klappentext zu „Schatten der Ewigkeit“, das ich als Rezensionsexemplar bekommen habe.* Bei Instagram geisterte das Cover schon eine Weile herum und auch ich finde die Gestaltung einfach wunderschön und sehr gelungen. Man sieht die Protagonistin Kit, die auf Edinburgh schaut, während ihr Schatten nicht menschlich ist, sondern ihre Alias-Seite zeigt. Aber dazu gleich mehr. ❤

„Das ist aber nicht sehr nett.“, sagte er trocken.
Nett stand auch nicht in der Stellenausschreibung.“

Schatten der Ewigkeit: Zwillingsblut, S. 82.

Worum geht es?

Kit Sune ist ein Alias. Das bedeutet, sie ist das, was wir Menschen ein Fabelwesen nennen. Kit ist Gestaltwandlerin und kann sich in einen Fuchs verwandeln. Ihr Job ist es, Menschen vor anderen Alias zu schützen. Nachdem sie in London ihren Partner bei einem Anschlag verloren hat, wird sie nach Edinburgh versetzt. Dort muss sie mit ihrem neuen Partner Keagan eine Mordserie aufklären – in die sie plötzlich selbst mehr als nur ein wenig verwickelt wird.

Gleichzeitig ist Nakir, ein Daemon, auf der Suche nach Kit, denn sie ist eine wichtige Zeugin für den Anschlag in London und er hat sie im Verdacht, vielleicht sogar mitverantwortlich zu sein. Sein Interesse ist nicht nur berufliche Natur, da seine Nichte bei dem Anschlag ihr Leben verlor. Doch als Nakir und Kit sich schließlich gegenüberstehen, ist Kit für ihn plötzlich viel mehr als bloß die gesuchte Zeugin…

Ein Fuchs, ein Daemon, Elfen, Feen, Wandler… in Schatten der Ewigkeit wimmelt es nur so vor Fabelwesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus Kits und Nakirs Perspektive erzählt und die Dialoge sind einfach verdammt witzig. Ich mag Kits trockenen Humor und auch Keagans stoische Ader sehr. Aber auch die anderen Charaktere sind liebevoll und detailliert gezeichnet. Die Story baut sich aus unterschiedlichen Perspektiven auf, sodass man erst fast am Ende erkennt, wer aus welcher Motivation heraus handelt, was mir gut gefallen hat.

Der schwarze Thron

Man hatte sie gezeichnet. […] Es war wie ein anderer Duft, wie frisch gepflücktes Basilikum. Sie roch wie eines dieser Autobäumchen.

Schatten der Ewigkeit: Zwillingsblut, S. 341.

Mein Fazit

Schatten der Ewigkeit ist der spannende Auftakt einer Welt, in der alle Fabelwesen der Welt ihren Platz haben. Kit und Nakir haben als Protagonisten den Anfang gemacht und vor allem Kit hat sich mit ihren Fuchsohren in mein Herz geschlichen. ❤ Kleine Abzüge gibt es für fehlende „Screentime“ des romantischen Anteils im Roman und das etwas abrupte Ende, aber dafür wird hoffentlich der zweite Band den Faden aufgreifen – und vielleicht Keagan in den Fokus rücken? ❤

Daher bewerte ich „Schatten der Ewigkeit“ mit

Eckdaten auf einen Blick

Titel: Schatten der Ewigkeit: Zwillingsblut
Autor: Carolin Wahl
Hier in Deutschland erschienen: Dezember 2019
Genre: Fantasyroman
Empfohlen: keine Angabe
ISBN: 3426524309
Preis: 12,99€ als broschierte Ausgabe (z.B. bei Amazon*)

*sponsored post ~ Dieser Post ist in Kooperation mit dem Droemer Knaur Verlag entstanden. Das Buch wurde mir kostenlos für die Rezension zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind selbst gemacht und ich gebe meine eigene Meinung wieder. Mehr dazu findet ihr in meinem Kooperationsstatement.

Ein Kommentar

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    Das waren mein November & Dezember 2019 - Himmelsblau.org
    15 Januar, 2020 at 20:40

    […] Gelesen habe ich im November sieben und im Dezember 12 Bücher, also wieder einiges. Meine Highlights waren Ophelia Scale 3 (Rezension), Der Name des Windes, Maybe this Christmas (Rezension) und Schatten der Ewigkeit (Rezension). […]

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