New Adult & Romantik Rezensionen

Fletcher University #1: Burning Bridges

Zu Burning Bridges kam ich mehr durch einen Zufall, nämlich eine Lesung auf der Frankfurter Buchmesse. Natürlich hatte ich über Instagram schon von Tami und der Fletcher University gehört, aber so richtig in den Fokus rückte das Buch erst durch die Lesung im Hugendubel. Tami hatte aber auch wirklich die witzigste Szene herausgesucht. Kurze Zeit später stand ich in der Schlange und ließ mir mein Buch signieren. ❤

Zum Lesen kam ich aufgrund verschiedener Umstände erst im November. Aber spätestens da war mir klar, dass ich die Fletcher University sehr mag. :) Um wen es in Burning Bridges geht und was ich insgesamt vom ersten Band halte, erzählte ich euch heute.

Einatmen.
Ausatmen.
Einatmen.
Du schaffst das.

Burning Bridges, S. 9.

Worum geht es?

Als Ella wutentbrannt mit ihrem Freund Schluss macht, da dieser ihr fremdgegangen ist, glaubt sie nicht, dass ihr Abend noch schlimmer werden kann. Das ist jedoch der Fall, denn sie wird von drei zwielichtigen Typen auf der Straße belästigt. Gerettet wird sie schließlich von Chester, der sich ohne zu zögern für sie einsetzt – und danach einfach verschwindet, bevor Ella sich bedanken kann.

Als sie zufällig am nächsten Tag erneut auf ihn trifft, ergreift sie die Gelegenheit, sich zu bedanken – auf sehr seltsame Art und Weise. Dennoch kommen die beiden sich näher und freunden sich an. Doch obwohl Ella schnell merkt, dass sie mehr will, und auch Ches definitiv nicht abgeneigt ist, hält er sie auf Abstand. Denn er lebt im Untergrund und hat mehr als nur ein paar Menschen in seinem Umkreis, die ihm und Ella schaden könnten. Doch so schnell will Ella nicht aufgeben. Und als sich die Ereignisse überschlagen, begibt sie sich freiwillig in den Untergrund, um Chase beizustehen.

Burning Bridges ist ausschließlich aus Ellas Sicht geschrieben (Band 2 beispielsweise – Sinking Ships – aus beiden Perspektiven). Das ist hier aber auch sinnvoll, da sonst zu viel von Chases Geheimnis offenbart werden würde. Der Schreibstil von Tami gefällt mir sehr, ich mochte auch die witzigen Dialoge zwischen ihr und ihren Freundinnen Summer und Savannah. Auch der Romance Part zwischen Ella uns Ches ist wirklich schön. Leider war mir jedoch an einigen Stellen die Untergrund-Welt etwas zu dramatisch – und auch zu unglaubwürdig. Vor allem die hohen Herren in diesem Untergrund schienen mir mehr Platzhalter zu sein, um diffuse Angst und Grausamkeit zu verbreiten, als wirklich denkende Menschen. Das hat es natürlich leicht gemacht, die Geschichte am Ende auszulösen, trotzdem hätte ich mir hier etwas mehr Authentizität gewünscht.

Der schwarze Thron

Er machte sich zwar über mich lustig, aber dafür war es ein schönes Lächeln, das bis zu seinen Augen reichte und diese in kleine Lachfalten hüllte.
Seltsamerweise beruhigte es mich.

Burning Bridges, S. 33.

Mein Fazit

Insgesamt hatte ich Spaß beim Lesen und bin auch definitiv ein Fan der Fletcher University, allerdings waren mir einige Punkte zu sehr konstruiert und zu sehr auf Drama ausgelegt, um authentisch zu sein. Dennoch stehen die Folgebände für mich auf der Wunschliste (Band 2 lese ich übrigens gerade). Ella und Chester sind ein süßes Paar, nur das Drumherum fand ich manchmal etwas anstrengend und over-the-top.

Daher bewerte ich „Burning Bridges“ mit

Eckdaten auf einen Blick

Titel: Burning Bridges
Autor: Tami Fischer
Hier in Deutschland erschienen: Oktober 2019
Genre: New Adult
Empfohlen: keine Angabe (ab 14)
ISBN: 3426524570
Seitenzahl der Printausgabe: 400 Seiten
Preis: 12,99€ als broschierte Ausgabe (z.B. bei Amazon*)

Ein Kommentar

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    Fletcher University #2: Sinking Ships - Himmelsblau.org
    3 Februar, 2020 at 10:01

    […] November Burning Bridges gelesen hatte, wusste ich, dass ich auch die anderen Bände lesen will. (Rezension zu Burning Bridges) Band 2 der Fletcher University, Sinking Ships, zog dann auch ziemlich schnell ein und wartete brav […]

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