Fantasy & Dystopie Rezensionen

Die Leben der Heiligen

Die Leben der Heiligen

Das Grishaverse und ich, das ist schon seit der ursprünglichen Grisha-Trilogie ganz große Liebe. Ich habe bisher alles aus dem Universum gelesen, da war das Spin-Off „Das Leben der Heiligen“ definitiv Pflicht. Das Cover finde ich richtig genial, es erinnert mich ein wenig an die „Schulbücher“ von Harry Potter, zumindest insofern, dass da extra ein Stil mit eingebracht wurde, um es realistischer zu machen. Wisst ihr was ich meine? ❤ Ob mich auch der Inhalt des Kurzgeschichtenbandes überzeugen konnte, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Für die, die an Geschichten glauben.

Die Leben der Heiligen, S. 5.

Worum geht es?

Das Buch besteht aus 28 einzelnen Geschichten, die sich jeweils um eine:n Heilige:n aus dem Grishaverse drehen. Dabei trifft man einige bekannte Gesichte, wie etwa Sankta Alina (also im Endeffekt Alina Starkova), aber auch Sankta Lizabeta von den Rosen, die in der King of Scars Dilogie (Rezension zu Band 1) auftrat. Darüber hinaus gibt es aber noch jede Menge weitere Heilige, deren Geschichten erzählt werden. Die einzelnen Geschichten umfassen immer nur zwei bis fünf Seiten. In einem vorangehenden Inhaltsverzeichnis kann man sich dann einzeln für eine Geschichte entscheiden oder auch das ganze Buch „in einem Rutsch“ lesen.

Rezension

Die einzelnen Geschichten waren für mich ebenso spannend wie unterhaltsam. Besonders gefallen haben mir natürlich die Geschichten, wo ich die Charaktere bereits aus den Büchern kannte, beispielsweise die Geschichte von Elizabeta. Nichtsdestotrotz schafft die Menge an Geschichten eine großartige Atmosphäre, man ist sofort wieder „drin“ im Grishaverse. Manche Geschichten haben mich mehr berührt als andere, das finde ich aber bei so einer Sammlung absolut logisch. Gewünscht hätte ich mir noch mehr Geschichten von bekannten Charakteren, zum Beispiel Zoya oder Leoni und Adrik, die alle in der King of Scars Dilogie auftreten.

Sprachlich orientieren sich die Geschichten an einem älteren Sprachduktus, was aber auch zu dem Thema „Mythen, Legenden, Heilige“ passt. Trotzdem lässt es sich gut und flüssig lesen. In den Geschichten reist man übrigens nicht nur durch Rawka, sondern auch in die anderen Länder des Grishaverse, zum Beispiel nach Novyi Zem oder Shu.

Ein absolutes Highlight ist für mich die Gestaltung des Buchs. Von außen wirkt es schon sehr edel, die Optik in rot und gold lässt einen an alte Bibliotheken denken. Im Inneren ist jede Geschichte mit einer passenden Illustration versehen, deren Gestaltung ich extrem schön finde. Auf dem Foto seht ihr die Darstellung von Alina, meine liebste ist jedoch die Illustration zur Geschichte von Sankta Lizabeta und Sankta Maradi. Allein dafür lohnt es sich schon, einen Blick ins Buch zu werfen. ❤

Die Leben der Heiligen

Ich bin die Bibliothek und die Bibliothekarin, ich horte Leben, ein Katalog für die Gläubigen.

Die Leben der Heiligen, S. 143.

Mein Fazit

Insgesamt ist dieses Buch definitiv für jeden Grisha-Fan eine Überlegung wert. Ich liebe die Illustrationen und finde es toll, dass man mit dem Band weitere Puzzlestücke bekommt, um das Bild des Grishaverse zu vervollständigen. Ich hätte mich lediglich über mehr Geschichten zu bekannten Charakteren gefreut, aber auch so gibt es von mir eindeutig eine Leseempfehlung.

Daher bewerte ich „Die Leben der Heiligen“ mit

Eckdaten auf einen Blick

Titel: Die Leben der Heiligen
AutorIn: Leigh Bardugo
Hier in Deutschland erschienen: 1. September 2021
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-426-22765-7
Seitenzahl der Printausgabe: 144 Seiten
Preis: 18€ als broschierte Ausgabe (z.B. bei Thalia*)

*sponsored post ~ Dieser Post ist in Kooperation mit dem Droemer Knaur Verlag entstanden. Das Buch wurde mir kostenlos für die Rezension zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind selbst gemacht und ich gebe meine eigene Meinung wieder. Mehr dazu findet ihr in meinem Kooperationsstatement.

Ein Kommentar

  • Reply
    Aleshanee
    14 September, 2021 at 07:42

    Huhu!

    Ich bin ja auch ein Fan der Grischa Bücher, vor allem der Krähen und King of Scars <3
    "Die Sprache der Dornen" hab ich dann auch gerne gelesen, diese Märchensammlung, die auch wunderschön gestaltet ist – und natürlich musste ich auch die Heiligen Geschichten lesen: mir hat es ebenso gut gefallen und ich fand den Stil und die Aufmachung wieder total schön!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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