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Schnelles Grünzeug – Fermentiertes Gemüse in der Alltagsküche

Auf das Kochbuch “Schnelles Grünzeug” bin ich beim Stöbern in der Buchhandlung aufmerksam geworden. Kurz darauf habe ich den Autor in einer Vorabendsendung gesehen und war danach wirklich neugierig, wie leicht oder schwer es wohl sein würde, Gemüse selbst zu fermentieren und dann weiterzuverarbeiten. Aus meiner Familie kenne ich das Konzept “Sauerkraut selbst machen” bereits seit meiner Kindheit, darüber hinaus haben wir aber nie Gemüse auf diese Art verarbeitet. Und so viel vorab: Schwer ist es nicht, man benötigt nur Zeit. Wie mir das Kochbuch insgesamt gefallen hat, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Rezension

Das Buch ist in verschiedene Kategorien eingeteilt: zunächst gibt es ein wenig Informationen zum Thema Fermentation und der Methode an sich. Das Prinzip ist dabei immer gleich, nur die Zusammensetzung kann man nach Belieben anpassen. Dann folgen elf verschiedene Fermentierungsrezepte von Weißkohl über Möhren bis hin zu Ketchup. Diese werden dann in den folgenden Rezepten direkt verarbeitet. Hier gibt es Ideen von Dips und Aufstrichen über Salate und Snacks hin zu Hauptgerichten, Desserts und Getränken. Es ist also sozusagen für jede Gelegenheit etwas dabei! Positiv hervorzuheben sind die wunderschönen Fotos, bei denen man am liebsten direkt alles ausprobieren will!

Sissi: Süße Köstlichkeiten aus der Kaiserlichen Hofzuckerbäckerei

Prinzipiell ist der Prozess des Fermentierens nicht schwer und auch die “Aufbaurezepte” klingen alle machbar. Allerdingsm uss man Zeit mitbringen, da das fermentierte Gemüse bis zu zwei Wochen stehen muss. Ich habe zunächst das Holunderkaut und die Holundermöhren ausprobiert, die ich demnächst weiterverarbeiten möchte. Dazu habe ich mir direkt Rezepte markiert, die ich in den kommenden Wochen ausprobieren will, zum Beispiel den lauwarmen Kartoffelsalat mit Holunderkraut oder den Karottenkuchen.

Für diesen Beitrag habe ich das Rezept für einen Flammkuchen mit Speck und Kraut ausprobiert. Zugegeben, aus Zeitmangel habe ich den Teig nicht selbst gemacht, sondern fertig gekauft, aber es geht ja vor allem um die Kombi auf dem Flammkuchen drauf ❤ Das Rezept war von den Mengenangaben her passend anggegeben und die Zubereitung war genauestens beschrieben. Auch das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen, oder? Und vor allem war es unfassbar lecker! Das wird eindeutig mein neues Go-to-Flammkuchenrezept. Ich habe als süßes Topping noch ein wenig Preiselbeeren daraufgegeben, was auch sehr gut gepasst hat.

Sissi: Süße Köstlichkeiten aus der Kaiserlichen Hofzuckerbäckerei

Mein Fazit

Insgesamt kann ich das Kochbuch also auf jeden Fall nur empfehlen, vor allem für Fans vom Selbermachen und kreative Köch*innen ist es eine tolle Idee. Man bekommt eine bunte Mischung aus Informationen zum Fermentieren und dazu passenden, leckeren Rezepten für jede Gelegenheit. Dazu gibt es wunderschöne Fotos. Von meiner Seite gibt es keinerlei Kritikpunkte, ihr solltet also definitiv mal reinschauen ❤

Daher bewerte ich “Schnelles Grünzeug – Fermentiertes Gemüse in der Alltagsküche” mit

Eckdaten auf einen Blick

Titel: Schnelles Grünzeug – Fermentiertes Gemüse in der Alltagsküche
Herausgeber:in: Olaf Schnelle
Hier in Deutschland erschienen: August 2023
Genre: Sachbuch / Kochbuch
ISBN: 978-3-8321-6924-4
Seitenzahl der Printausgabe: 192 Seiten
Preis: 28€ als gebundene Ausgabe (z.B. bei Thalia*)

Sissi: Süße Köstlichkeiten aus der Kaiserlichen Hofzuckerbäckerei

*sponsored post ~ Dieser Post ist in Kooperation mit dem DumontVerlag entstanden. Das Buch wurde mir kostenlos für die Rezension zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind selbst gemacht und ich gebe meine eigene Meinung wieder. Mehr dazu findet ihr in meinem Kooperationsstatement.

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