Fantasy & Dystopie Rezensionen

Prison Healer #1: Die Schattenheilerin

Prison Healer #1: Die Schattenheilerin

Über die Prison Healer Reihe bin ich dank der lieben Alina gestolpert. Sie war extrem begeistert von der Reihe um Kiva und das Gefängnis Zalindov. Und da Alina und ich einen sehr ähnlichen Buchgeschmack haben, habe ich mich nur zu gern von ihr “bookfluencen” lassen ❤ Und – so viel vorab – ich wurde definitiv nicht enttäusch! Wie mir die Geschichte von Kiva, Jaren und Tipp gefallen hat, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Der Tod kam mit der Dämmerung.

Prison Healer: Die Schattenheilerin, S. 11.

Worum geht es?

Kiva lebt seit zehn Jahren im Hochsicherheitsgefängnis Zalindov und arbeitet dort als Heilerin. Als Kind ist sie mit ihrem Vater inhaftiert worden, seitdem hofft sie Jahr für Jahr darauf, dass ihre Familie sie rettet. Immer wieder erreichen sie verschlüsselte Nachrichten, die sie bitten, durchzuhalten und zu überleben. Bis plötzlich mit einer verletzten Gefangenen eine neue Nachricht kommt: “Wir kommen.”

Mit dieser Nachricht erfolgt aber auch die Bitte, die Gefangene am Leben zu erhalten – und das, obwohl es sich um die berüchtigte Rebellenkönigin Tilda handelt. Kiva versucht alles, um ihr Leben zu retten, und geht sogar so weit, sich an ihrer Stelle dem gefürchteten Elementarurteil zu stellen. Sie muss vier Prüfungen (Luft, Feuer, Wasser und Erde) überleben, dann wird sie freigelassen. Doch diese Prüfungen scheinen unmöglich…

Rezension

Die Geschichte wird ausschließlich aus Kivas Perspektive erzählt. Kiva ist eine starke, authentische Protagonistin, die mutig und reflektiert mit ihren Fähigkeiten umgeht und für die Menschen, die ihr nahe stehen, alle Risiken eingehen würde. Ich fand sie als Protagonistin ziemlich sympathisch, daher hat es viel Spaß gemacht, ihren Weg zu verfolgen. An Kivas Seite stehen Tipp, der für sie wie ein Bruder ist, und Jaren, ebenfalls ein Gefängnisinsasse, der einen Narren an Kiva gefressen zu haben scheint. Auch die beiden mochte ich sehr, ebenso wie die anderen Nebencharaktere, die eine ganz eigene Dynamik haben.

Die Geschichte spielt komplett im Gefängnis Zalindov. Erst dachte ich, dass das langweilig werden würde, aber nein! Vor allem durch die vier Prüfungen ist die Spannung konstant hoch, dazu kommt noch eine geheimnisvolle Krankheit, die immer mehr Insassen befällt. Die ganze Geschichte ist spannend, teilweise auch emotional und voller unerwarteter Wendungen. Ich habe jedenfalls mit mehreren Plottwists auf keinen Fall gerechnet. Dazu kommt ein spannendes Elementar-Magiesystem, das mit dem Königshaus verknüpft ist. Am Ende bleiben – für mich – leider noch ein paar Fragen offen, vor allem in Bezug auf die Epidemie in Zalindov und die Beweggründe von Jaren gegenüber Kiva. Auch eine der Prüfungen war mir fast zu einfach, da hätte ich mir etwas mehr Drama gewünscht. Das sind aber wirklich nur Kleinigkeiten, insgesamt ist Prison Healer wirklich genial.

Auch sprachlich war der Roman ein absolutes Vergnügen. Die Seiten flogen nur so dahin. Auch das Cover mag ich sehr, vor allem, da die Metaphorik mit der Blume einfach schön ist. Ich bin schon gespannt auf die Folgebände!

Prison Healer #1: Die Schattenheilerin

Lass sie nicht sterben.
Wir kommen.

Es war die gleiche Nachricht wie die letzte.
Wort für Wort.

Prison Healer: Die Schattenheilerin, S. 225.

Mein Fazit

Insgesamt fand ich den Auftaktband wirklich sehr unterhaltsam, auch und vor allem aufgrund Kiva, einer genialen Protagonistin. Dazu noch mehrere unerwartete Wendungen und ein spannendes Magiesystem – von mir gibts definitiv eine Leseempfehlung!

Daher bewerte ich “Prison Healer: Die Schattenheilerin” mit

Eckdaten auf einen Blick

Titel: Prison Healer: Die Schattenheilerin
Autor:in: Lynette Noni
Hier in Deutschland erschienen: Februar 2022
Genre: High Fantasy
Empfohlen: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7432-0986-2
Seitenzahl der Printausgabe: 528 Seiten
Preis: 19,95€ als gebundene Ausgabe (z.B. bei Thalia*)

*sponsored post ~ Dieser Post ist in Kooperation mit dem Loewe Verlag entstanden. Das Buch wurde mir kostenlos für die Rezension zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind selbst gemacht und ich gebe meine eigene Meinung wieder. Mehr dazu findet ihr in meinem Kooperationsstatement.

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