New Adult & Romantik Rezensionen

Between us #1: An Ocean between us

An Ocean between us

Über An Ocean between us bin ich eher durch Zufall gestolpert, als ich den Newsletter des Droemer Knaur Verlags gelesen habe. Das Cover hat mich sofort angesprochen und als ich gelesen hatte, dass es am College spielt und mal nicht um Eishockey, sondern ums Schwimmen geht, war mein Interesse geweckt. Wie mir der erste Band der Dilogie gefallen hat, erzähle ich euch heute.

Ohne einen Plan war meine Zukunft beängstigend, aber ich hatte eingesehen, dass sich daran nie etwas ändern würde, wenn ich mich weiterhin verkroch.

An Ocean between us, S. 62.

Worum geht es?

Seit Avery denken kann, war es ihr Wunsch, als Primaballerina erfolgreich zu sein. Doch der Traum platzt jäh, als sie auf der Fahrt zur Bewerbung an der Juillard, der bekanntesten Musik- und Tanzhochschule in New York, einen folgenschweren Autounfall hat. Dabei wird ihr Rückenmark so gequetscht, dass sie nie wieder professionell tanzen kann.

Da ihr Traum nun vorbei ist, schreibt sie sich schweren Herzens mit ihrer besten Freundin Lizzy am College ein und belegt eher lustlos verschiedene Kurse. In einem davon – Sporttheorie – trifft sie auf Theo. Und der ist ein echter Arsch, zumindest scheint es Avery auf den ersten Blick so. Als Berühmtheit des Community College – Theo ist der Erfolgreichste im Schwimmteam und plant, irgendwann bei den Olympischen Spielen anzutreten – lässt er nichts anbrennen und ist nie um einen Spruch verlegen.

An Avery prallen diese Sprüche jedoch wirkungslos ab. Doch nach und nach lernt sie Theo besser kennen und merkt, dass er besser ist als der erste Blick vermuten lässt. Als sie dann jedoch von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, weiß sie nicht, ob ihre Beziehung eine Chance hat…

Rezension

Die Geschichte wird abwechselnd aus Averys und Theos Sicht erzählt. Beide sind auf ihre Art supersympathisch, vor allem Avery mag ich sehr. Noch mehr als die Protagonisten haben mir es aber die Nebencharaktere angetan, vor allem mit Lizzy würde ich zu gern einen Kaffee trinken gehen (was freue ich mich auf Band 2!). Auf jeden Fall wirken aber alle Charaktere authentisch und haben ihre Stärken und Schwächen, was sie besonders liebenswert macht.

Die Handlung ist für das Genre New Adult an sich nicht wahnsinnig neu und den eigentlichen Konflikt konnte ich leider schon nach den ersten Kapiteln vorhersehen – das ist auch mein hauptsächliches Manko an der Geschichte. Der Weg dahin und vor allem die Nebenthemen, die angesprochen werden – LGBTQ, Bodyshaming, Sexismus – fand ich ganz jedoch großartig eingebracht und hoffe, dass dafür im nächsten Band noch mehr Raum ist.

Die Sprache ist leicht und flüssig, insgesamt habe ich weniger als zwei Tage gebraucht, um durch das Buch zu fliegen. Ich mochte vor allem Averys Schlagfertigkeit sehr.

Das Cover ist einfach superschön, ich mag die Typographie und den Wassereffekt im Hintergrund. Auch die Glitzereffekte sind sehr passend. Wirklich ein Blickfang!

An Ocean between us

Theo war sicher kein perfekter Mensch.
Aber er war perfekt für mich, und das war viel wichtiger.

An Ocean between us, S. 344f.

Mein Fazit

Insgesamt hat mich An Ocean between us gut unterhalten, war mir aber leider zu vorhersehbar. Die sympathischen Charaktere und die tollen Themen machen das aber wieder wett. Ich freue mich sehr auf den Folgeband und bin gespannt, was Lizzy und Kayson so erleben werden!

Daher bewerte ich „An Ocean between us“ mit

Eckdaten auf einen Blick

Titel: An Ocean between us
Autor: Nina Bilinszki
Hier in Deutschland erschienen: September 2020
Genre: New Adult
Empfohlen: keine Angabe
ISBN: 342652614X
Seitenzahl der Printausgabe: 352 Seiten
Preis: € als broschierte Ausgabe (z.B. bei Amazon*)

*sponsored post ~ Dieser Post ist in Kooperation mit dem Droemer Knaur Verlag entstanden. Das Buch wurde mir kostenlos für die Rezension zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind selbst gemacht und ich gebe meine eigene Meinung wieder. Mehr dazu findet ihr in meinem Kooperationsstatement.

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