Belletristik & Historisches Rezensionen

Coco, Sophie und die Sache mit Paris

Der Roman Coco, Sophie und die Sache mit Paris lag bereits seit April diesen Jahres auf meinem SUB. Nachdem ich vom Goldmann Verlag eine supersüße Postkarte mit Parismotiv zugesendet bekommen hatte, war ich neugierig auf die Geschichte von Coco und Sophie. Bis ich nun zum Lesen kam, verging dann aber doch einige Zeit – warum auch immer. Wie mir der Roadtrip der zwei besten Freundinnen gefallen hat, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Wenn du bemerktst, dass dein Pferd tot ist,
dann steig ab.

Coco, Sophie und die Sache mit Paris, S. 75.

Worum geht es?

Sophie leitet eine Literaturagentur und ist momentan von allem nur noch gestresst. Der geplante Wellness-Urlaub platzt, weil ihr Ex sich weigert, die gemeinsame Tochter Freddy zu nehmen. Stattdessen hat er für Mutter und Tochter zwei Wochen Paris gebucht – über Sophies Kopf hinweg.

Coco ist Journalistin bei einer Frankfurter Zeitung und momentan ziemlich genervt von ihrem Job. Einziger Lichtblick: Nik, ihr Liebster, der momentan in Paris weilt. Die Beziehung ist noch frisch und Coco ist sich nicht sicher, ob sie sie offiziell machen will. Denn Nik ist ausgerechnet der kleine Bruder von ihrem Ex-Mann Carl-Torben, der noch nicht über Coco hinweg ist und sie täglich mit Anrufen und Nachrichten bombardiert. Doch nun ergibt sich die Gelegenheit, Nik in Paris zu treffen…

Doch soweit kommt es erstmal nicht. Denn aufgrund von Zufällen, Missgeschicken und mehr landen die drei nicht in Paris, sondern im beschaulichen Elsass…

Rezension

Die Geschichte wird abwechselnd aus Cocos und Sophies Perspektive erzählt. Beide „Stimmen“ sind individuell und klingen anders, was mir sehr gut gefallen hat – man wusste auch ohne Namen, wer gerade handelt. Die Geschichte entwickelt sich erst sehr langsam, was mich ein wenig gestört hat, einige Abschnitte habe ich da auch übersprungen. Erst als die drei im Elsass ankommen, wird es interessanter.

Während die Handlung weiterläuft, tauchen allerlei obskure und skurrile Charaktere auf. Teilweise kam man sich vor wie in einem Bridget-Jones-Film, so viele verrückte Sachen passieren auf einmal. Ein paar weniger Verrückte hätten der Story – glaube ich – gut getan. Nichtsdestotrotz waren einige Szenen dadurch auch superwitzig 😊

Sprachlich fand ich besonders die französischen Einschübe sehr niedlich und passend. Auch die französische Lebensart wird hier sehr deutlich gemacht. Einige Sätze habe ich zwar nicht verstanden, aber im Kontext machte das nichts aus.

Das Cover finde ich einfach nur schön, vor allem, weil es super zum Inhalt passt – Coco und Sophie reisen nämlich in einem grünen Auto! Auch die Typo finde ich sehr gelungen.

Der schwarze Thron

Französisch ist und bleibt unumstritten die Sprache der Liebe.
Und ich lerne sie nun zu verstehen.

Coco, Sophie und die Sache mit Paris, S. 347.

Mein Fazit

Insgesamt konnte mich die Geschichte im Großen und Ganzen nicht komplett fesseln. Die Handlung war zwischendrin etwas zäh und für mich waren zu viele verrückte Charaktere (CT! Arno! Regine!) vorhanden, die das Ganze häufig etwas ins Lächerliche gezogen haben. Dennoch versprüht der Roman französische Leichtigkeit und Lebensgefühl. Es war ein wenig wie ein – skurriler – Kurztrip nach Frankreich.

Daher bewerte ich „Coco, Sophie und die Sache mit Paris“ mit

Eckdaten auf einen Blick

Titel: Coco, Sophie und die Sache mit Paris
Autor: Stephanie Jana & Ursula Kollritsch
Hier in Deutschland erschienen: Mai 2020
Genre: Belletristik
Empfohlen: keine Angabe
ISBN: 344249012X
Seitenzahl der Printausgabe: 448 Seiten
Preis: 10€ als Taschenbuchausgabe (z.B. bei Amazon*)

*sponsored post ~ Dieser Post ist in Kooperation mit dem Goldmann Verlag entstanden. Das Buch wurde mir kostenlos für die Rezension zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind selbst gemacht und ich gebe meine eigene Meinung wieder. Mehr dazu findet ihr in meinem Kooperationsstatement.

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