New Adult & Romantik Rezensionen

A History of Us #3: Nur drei kleine Worte

Auf den dritten Band der A History of Us Reihe habe ich schon sehnsüchtig gewartet. Band 1 war für mich ein Jahreshighlight, Band 2 war auch definitiv unterhaltsam. Und für Band 3 wurden zwei Charaktere in den Fokus gerückt, die ich schon in den vorherigen Romanen toll fand – klingt doch schonmal gut oder? Ob mich die Geschichte von Mitch und April überzeugen konnte, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Die Reihe A History of Us ist theoretisch unabhängig voneinander lesbar, da in jedem Band ein anderes Paar im Fokus steht. Wer die Bücher aber gern chronologisch lesen will, kann gern bei den anderen Rezensionen vorbei schauen:

  • A History of us #1: Vom ersten Moment an (Rezension)
  • A History of us #2: Erst auf den zweiten Blick (Rezension)

Niemand ist je bereit. Für keine der großen Veränderungen, die uns das Leben entgegenschleudert. Man muss sich ihnen einfach stellen und sein Bestes geben.

Nur drei kleine Worte, S. 221.

Worum geht es?

April Parker lebt eigentlich eher unfreiwillig in Willow Creek: Nachdem ihr Mann sie mit dem gemeinsamen Kind sitzengelassen hat, ist sie als alleinerziehende Mutter von der Großstadt nach Willow Creek gezogen, um ihrer Tochter eine passende Umgebung bieten zu können. Doch wirklich eingelebt hat sie sich nie. Nun steht ihre Tochter kurz vor dem Highschool Abschluss und wird fürs College ausziehen – die Gelegenheit für April, ihre Zelte abzubrechen und endlich zurück in die Großstadt zu kommen. Doch dann taucht plötzlich Mitch Malone, Sportlehrer und der größte Frauenheld des Ortes, bei ihr auf und bittet sie, für eine Familienfeier seine Freundin zu spielen. Und ehe April sich versieht, verbringt sie mehr und mehr Zeit mit Mitch – so viel, dass sie schließlich hinter die Fassade des Sunnyboys blicken kann. Doch reicht das, um in Willow Creek zu bleiben?

Rezension

Die Geschichte wird ausschließlich aus Aprils Perspektive erzählt. Ich finde es toll, dass hier eine Mutter Ende dreissig in den Mittelpunkt gerückt wird. April weiß genau, was sie will – oder eben nicht. Dabei ist sie manchmal ein wenig halsstarrig, aber trotzdem ziemlich sympathisch. Mitch wirkte in den vorherigen Bänden ziemlich oberflächlich, in dieser Geschichte kann man aber hinter die Fassade blicken, was ihn sehr authentisch macht. Ich mochte die beiden unfassbar gern, vor allem auch in ihrem Umgang miteinander und der Dynamik, die sich im Verlauf des Buchs ergibt.

Die Handlung dreht sich um Wendepunkte im Leben: Aprils Tochter steht vor dem Start am College, April überlegt, in eine andere Stadt zu ziehen – in der Familie Parker verändert sich so einiges. Mitch dagegen ist der Fixpunkt, an dem April sich festhalten kann – zumindest, wenn sie es sich traut. Denn der Altersunterschied zwischen den beiden (Mitch ist knapp 10 Jahre jünger) macht April zu schaffen. Dabei wird sehr subtil mit gesellschaftlichen Erwartungen gespielt, was mir gut gefallen hat. Auch die slow burn romance, die sich zwischen den beiden entwickelt, fand ich genial. Natürlich gibt es auch wieder Szenen auf dem RenFair, und nicht zuletzt diese Atmosphäre macht die Geschichte wirklich besonders. Einziger Wehmutstropfen war für mich das Hin und Her von April, die eine Weile gebraucht hat, um über ihren Schatten zu springen, weil ihr ihr Image im Ort so wichtig war. Schade!

Der Schreibstil von Jen DeLuca ist wie immer wunderbar flüssig und man kann der Geschichte gut folgen. In den Gesprächen zwischen April und Mitch fliegen definitiv die Funken, man ist sofort mittendrin in der Geschichte. Einfach toll! Das Cover lehnt an die vorherigen Bände an, mein Favorit bleibt hier Band 1, aber auch das Cover von Band 3 ist schön.

Ja, ich konnte verstehen, welchen Reiz das hier hatte. Jemand anders zu sein. denn in diesem Moment war alles, was ich wollte, die Frau in seinen Armen zu sein.

Nur drei kleine Worte, S. 350.

Mein Fazit

Insgesamt ist Nur drei kleine Worte ein würdiger dritter Band, der mich noch etwas mehr begeistern konnte als Band 2, aber nicht ganz an Band 1 heranreicht. Authentische und starke Protagonist:innen, das subtile Aufgreifen von gesellschaftlichen Themen und nicht zuletzt das RenFair machen die Geschichte definitiv lesenswert.

Daher bewerte ich “Nur drei kleine Worte” mit

Eckdaten auf einen Blick

Titel: Nur drei kleine Worte
Autor:in: Jen DeLuca
Hier in Deutschland erschienen: Februar 2022
Genre: Contemporary / Romance
ISBN: 978-3-499-00773-6
Seitenzahl der Printausgabe: 448 Seiten
Preis: 12,99€ als broschierte Ausgabe (z.B. bei Thalia*)

*sponsored post ~ Dieser Post ist in Kooperation mit dem KYSS Verlag entstanden. Das Buch wurde mir kostenlos für die Rezension zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind selbst gemacht und ich gebe meine eigene Meinung wieder. Mehr dazu findet ihr in meinem Kooperationsstatement.

2 Kommentare

  • Reply
    #22in2022 - Erstes Quartal - Himmelsblau.org
    5 April, 2022 at 16:36

    […] Heavy and LightA History of Us: Nur drei kleine Worte (Rezension) ✓New Hope: Der Glanz der Hoffnung (Rezension) ✓All Saints High: Der […]

  • Reply
    #22in2022 - Zweites Quartal - Himmelsblau.org
    13 August, 2022 at 12:48

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