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Northern Love #4: Hell wie der Weihnachtsstern

Northern Love #4: Hell wie der Weihnachtsstern

Ein Weihnachtsroman in Kombination mit einer meiner liebsten Cozy-Romance-Reihen? Ich bin dabei! ❤ In Hell wie der Weihnachtsstern geht es um Linnea, die Cousine von Krister, Espen und Alva, sowie den Inhaber des Frontstage, der einzigen Bar in Lillehamn. Wie mir das Sequel zur eigentlichen Trilogie gefallen hat, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Die vier Bände sind unabhängig voneinander lesbar, allerdings „spoilert“ man sich natürlich ein wenig bezüglich der Paare aus den vorherigen Bänden. Wer gern chronologisch reinschauen möchte, sollte sich zuerst Hoch wie der Himmel und Tief wie das Meer anschauen und dann bei Wild wie der Wind weitermachen. ❤

Noch malte die Sonne tausend rotgoldene Punkte aufs Wasser und tauchte die Uferpromenade in warmes Licht.
Sobald sie hinter den Bergen auf der anderen Fjordseite versank, würde es kalt werden.

Hell wie der Weihnachtsstern, Kapitel 1.

Worum geht es?

Die Vorweihnachtszeit steht an im kleinen Ort Lillehamn und Linnea versucht alles, um ihr Strandkafé so gut es geht über die Runden zu bringen. Die Touristen bleiben aus und so benötigt sie gute Ideen, um dennoch Kuchen und heiße Schokolade verkaufen zu können. Leider hat Jarik, der Besitzer der Frontstage Bar, ähnliche Pläne, und so übertrumpfen sie sich gegenseitig mit ihren Ideen. Doch was als erst ein Konkurrenzkampf zu werden droht, verwandelt sich schnell in ein ebenso überraschendes wie erfreuliches Knistern. Denn Linnea findet Jarik gar nicht mal so unattraktiv und auch Jarik ist der außergewöhnlichen Linnea gegenüber nicht abgeneigt…

Rezension

Die Geschichte wird abwechselnd aus Linneas und Jariks Perspektive erzählt. Ich mochte beide als Protagonist:innen unfassbar gern, weil sie einfach authentische Persönlichkeiten sind, die auch mal zweifeln und hadern, sich dann aber aufrappeln und weitermachen. Beide haben keine ganz leichte Kindheit hinter sich. Diese wird aber nicht übermäßig dramatisiert, sondern wirkt einfach realistisch und nachvollziehbar. Das mochte ich sehr. Jarik hätte teilweise etwas freundlicher sein können, aber das klärt sich im Verlauf des Buchs.

Die Handlung spielt sich von Mitte November bis Weihnachten ab und zunächst scheint es ein Kampf um die Bewohner:innen von Lillehamn zu werden, wer mehr Publikum anlocken kann. Das wird jedoch schnell anders, sobald Linnea und Jarik sich besser kennenlernen. Die beiden sind einfach zuckersüß miteinander und auch die anderen Bewohner:innen des Orts tragen ihren Teil zur Gemütlichkeit der Handlung bei. Es gibt keine riesigen Dramen, die Geschichte der beiden ist typische #cozyromance – genau das Richtige zur Vorweihnachtszeit! Auch das Wiedersehen mit Alva, Krister und Co ist einfach schön, nur das Ende war mir etwas zu viel kitschiges Happy End – aber das ist definitiv Jammern auf hohem Niveau.

Sprachlich mochte ich Julies Geschichten von Band 1 an und auch Band 4 macht hier keine Ausnahme. Die Protagonist:innen sind immer auf Augenhöhe zueinander und ich mag sowohl die Beschreibungen als auch die Dialoge. Auch das Cover reiht sich wunderbar in die Reihe ein.

Northern Love #4: Hell wie der Weihnachtsstern

Sie musste träumen. […] Oder sie schlafwandelte.
Nicht nur kommunizierten sie normal miteinander, sondern… Hatte Jarik ihr soeben Hilfe angeboten?

Hell wie der Weihnachtsstern, Kapitel 9.

Mein Fazit

Insgesamt fand ich die Geschichte einfach wunderbar gemütlich und berührend, der perfekte Vorweihnachtsroman. Und natürlich gibt es ein Wiedersehen mit Charakteren aus den vorherigen Bänden, allein dafür lohnt es sich.

Daher bewerte ich „Hell wie der Weihnachtsstern“ mit

Eckdaten auf einen Blick

Titel: Hell wie der Weihnachtsstern
AutorIn: Julie Birkland
Hier in Deutschland erschienen: November 2021
Genre: Contemporary
ISBN: 978-3-96966-841-2
Seitenzahl der Printausgabe: 260 Seiten
Preis: € als broschierte Ausgabe (z.B. bei Thalia*)

*sponsored post ~ Dieser Post ist in Kooperation mit der Autorin entstanden. Das E-Book wurde mir kostenlos für die Rezension zur Verfügung gestellt, das Printexemplar ist selbst gekauft. Die Fotos sind selbst gemacht und ich gebe meine eigene Meinung wieder. Mehr dazu findet ihr in meinem Kooperationsstatement.

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