New Adult & Romantik Rezensionen

Burlington University #1: Was wir in uns sehen

Die „True North“ Reihe von Sarina Bowen habe ich dank Lara geliehen bekommen und war sofort begeistert von der Familie Shipley und der Farm in Vermont. Ich fand die Atmosphäre einfach absolut genial. Dylan und Daphne, Zwillinge, sind Kinder der Shipleys und die Protagonist:innen der Burlington University Reihe. In Band 1, Was wir in uns sehen, geht es zunächst um Dylan. Wir mir Band 1 der Reihe gefallen hat, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Dann sind es nur noch Dylan und ich. Allein.
So, wie ich es gernhabe.

Was wir in uns sehen, S. 69.

Worum geht es?

Seit Chastity Dylan vor zwei Jahren kennengelernt hat, ist sie rettungslos in ihn verliebt. Doch leider sieht er sie eher als kleine Schwester. Dazu kommt noch, dass der Dylan, den sie von zu Hause kennt, ein anderer ist als der Dylan, den sie an der Uni kennenlernt: er kifft, trinkt und holt sich wahllos Frauen ins Bett. Für Chastity ist das ein herber Schlag, den sie erstmal verkraften muss. Doch so ganz kampflos will sie ihn nicht aufgeben und schmiedet einen Plan, wie sie sein Herz für sich gewinnen kann…

Rezension

Die Geschichte wird abwechselnd aus Chastitys und Dylans Perspektive erzählt. Chastity ist aufgrund ihrer Vorgeschichte sehr schüchtern und naiv, während Dylan eher den Draufgänger gibt. Während der Handlung springt Chass aber über ihren Schatten, was sie für mich sehr sympathisch gemacht hat. Dylan dagegen fand ich lange Zeit ziemlich anstrengend, erst ab der Hälfte des Buchs wurde es besser. Das fand ich relativ schade, da ich ihn aus den „True North“ Bänden sympathischer in Erinnerung hatte.

Die Handlung ist eine typische College-Geschichte in Kombination mit dem Farmleben der Shipleys. Es gibt wenig Überraschungen oder Plottwists, aber es macht trotzdem Spaß, den Weg der beiden mitzuverfolgen. Am besten haben mir die Szenen außerhalb des Colleges, also auf den beiden Farmen, gefallen – und natürlich das Wiedersehen mit den anderen Charakteren aus „True North“.

Sprachlich fliegt man bei Sarina Bowen – wie immer – nur so durch die Seiten. Ich mag ihren Humor und ihre Beschreibungen sehr und fiebere immer gern mit den Charakteren mit. Das Cover finde ich ebenfalls extrem schön, es weicht ein wenig von dem aktuell gängigen Aquarell- und Marmor-Schema von New Adult Romanen ab und sticht dadurch hervor. Schön!

Was wir in uns sehen

Mein eigener Mut nährt mich mehr,
als es meine Familie je getan hat.

Was wir in uns sehen, S. 324.

Mein Fazit

Insgesamt fand ich die Geschichte von Chastity und Dylan unterhaltsam und als „nett für zwischendurch“ – aber eben auch nicht mehr. Man bekommt eine nette College-Geschichte mit ein wenig Farm-Atmosphäre. Und natürlich ein Wiedersehen mit den Shipleys, allein dafür lohnt es sich. Daher bewerte ich „Was wir in uns sehen“ mit 3,5/5 Sternen.

Daher bewerte ich „Was wir in uns sehen“ mit

Eckdaten auf einen Blick

Titel: Was wir in uns sehen
AutorIn: Sarina Bowen
Hier in Deutschland erschienen: September 2021
Genre: New Adult
Empfohlen: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-1537-2
Seitenzahl der Printausgabe: 400 Seiten
Preis: € als broschierte Ausgabe (z.B. bei Thalia*)

*sponsored post ~ Dieser Post ist in Kooperation mit dem LYX Verlag entstanden. Das Buch wurde mir kostenlos für die Rezension zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind selbst gemacht und ich gebe meine eigene Meinung wieder. Mehr dazu findet ihr in meinem Kooperationsstatement.

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