New Adult & Romantik Rezensionen

Redwood Lights: Es beginnt mit dem Duft nach Schnee

Die Redwood-Reihe habe ich bisher noch nicht gelesen, aber schon jede Menge davon gehört. Um ein wenig ein „Gefühl“ für die Stadt und das Setting zu bekommen, hat sich der Kurzroman Redwood Lights, der chronologisch gesehen nach den fünf Bänden spielt, einfach perfekt angeboten. Ob mich das Setting – und natürlich die Geschichte – überzeugen konnten, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Als kleines Kind war die Weihnachtszeit ihre liebste Zeit des Jahres gewesen, hatte dann aber vor ungefähr 25 Jahren ihren funkelnden Lichterglanz verloren – ausgerechnet an Heiligabend. Seitdem versuchte Marie nach Kräften, zu dieser einstigen Freude zurückzufinden.

Redwood Lights: Es beginnt mit dem Duft nach Schnee, S. 20.

Worum geht es?

Marie Sedgwick ist die Bürgermeisterin von Redwood und seit Anfang zwanzig alleinstehend. Gemeinsam mit zwei Freundinnen hat sie viele der Bewohner:innen in Redwood verkuppelt, nur für sie selbst ist Liebe ein Fremdwort, seit ihr damaliger Verlobter ihr das Herz gebrochen hat. Doch genau dieser Mann – Preston Masterson – ist nach 25 Jahren wieder in Redwood. Ob es für Marie eine zweite Chance geben kann…?

Rezension

Die Geschichte wird abwechselnd aus Maries und Prestons Perspektive erzählt. Zusätzlich gibt es noch zu Beginn und am Ende ein Kapitel aus der Perspektive der Protagonist:innen der Hauptbände. Für mich war das beim Lesen eher störend, wer die ganze Reihe kennt, kann sich aber mit Sicherheit auf ein Wiedersehen mit den Damen und Herren freuen. Marie ist eine toughe Frau, die sich nicht die beeinflussen lässt. Gleichzeitig ist sie aber auch feinfühlig und emotional, was ich als Kombination der gelungen fand. Preston war für mich leider weniger „greifbar“, da ich bis zuletzt seine Entscheidung in der Vergangenheit nicht nachvollziehen konnte. Schade!

Die Handlung dreht sich um die letzte Woche vor Weihnachten, in der Preston wieder nach Redwood kommt und Marie gehörig durcheinander bringt. Die natürlich rein zufälligen Begegnungen der beiden sind süß und einfach schön beschrieben, man hat ein wenig das Netflix-Romcom-Gefühl beim Lesen. Einfach eine supergemütliche Atmosphäre! Großes Drama gibt es eigentlich nicht, stattdessen plätschert die Geschichte ein wenig vor sich hin. Gerade das Ende war mir dadurch einfach etwas „zu leicht gemacht“, obwohl es trotzdem gefühlvoll beschrieben wurde und man in solchen Romanen ja dann doch auch das Happy End möchte ❤

Das Setting rund um Redwood mochte ich sehr, es ähnelt den Städtchen Green Valley oder New Hope, einfach eine Kleinstadt zum Wohlfühlen, wo jeder jeden kennt und man nichts verheimlichen kann. Ich möchte da nicht wohnen, aber zum Lesen ist es super! Auch sprachlich konnte mich Kelly Moran wieder überzeugen, bisher kannte ich von ihr ja nur einen Standalone. Die Redwood-Reihe kommt auf jeden Fall auf meine Wunschliste…

Das hier, er seufzte. Das hier war es, was ihm gefehlt hatte. Ein Gefühl von Gemeinschaft, von Familie. Zugehörigkeit. Ein Zuhause.

Redwood Lights: Es beginnt mit dem Duft nach Schnee, S. 115.

Mein Fazit

Insgesamt war Redwood Lights eine sympathische, niedliche Geschichte für zwischendurch ohne viel Drama oder unnötiges Chaos. Leider war für mich der Protagonist etwas zu blass, Marie als Protagonistin mochte ich dagegen sehr. Pluspunkte gibt es auch für das gemütliche, weihnachtsliche Setting. Im Großen und Ganzen ist der Kurzroman eine unterhaltsame RomCom, wobei die Redwood-Fans noch zusätzlichen Input zur Reihe bekommen. :)

Daher bewerte ich „Redwood Lights: Es beginnt mit dem Duft nach Schnee“ mit

Eckdaten auf einen Blick

Titel: Redwood Lights: Es beginnt mit dem Duft nach Schnee
AutorIn: Kelly Moran
Hier in Deutschland erschienen: Oktober 2021
Genre: Contemporary / Romance
ISBN: 978-3-499-00713-2
Seitenzahl der Printausgabe: 144 Seiten
Preis: 8€ als gebundene Ausgabe (z.B. bei Thalia*)

*sponsored post ~ Dieser Post ist in Kooperation mit dem KYSS Verlag entstanden. Das Buch wurde mir kostenlos für die Rezension zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind selbst gemacht und ich gebe meine eigene Meinung wieder. Mehr dazu findet ihr in meinem Kooperationsstatement.

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